Das Reiseziel Für 2012: Bali & Lombok

Das Reiseziel für die nächste größere Reise in 2012 steht fest:Es geht nach Bali & Lombok. Genaure Ziele stehen noch nicht fest, das werden wir in den nächsten Wochen oder sogar spontan vor Ort entscheiden.

Bali

Ein einziger weiterer Ort steht schon fest: Wir fliegen über Singapur nach Asien, werden also in Singapur ein paar Tage verbringen und uns diesen “Melting Pot” der verschiedenen Kulturen ansehen.

Ebenfalls relativ sicher in unserer Planung ist die Idee, dass wir auf Bali Tauchen gehen werden. Nur die Frage, wo genau, ist noch offen. Hier sind wir für Tipps sehr dankbar.

 

 

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Vietnam, Kambodscha Und Bangkok In 6 Minuten

Unsere Reise nach Vietnam und Bangkok ist schon ein paar Monate her, meine Reise nach Kambodscha noch viel länger. Vor kurzem habe ich jedoch folgendes Video gefunden, das viele Aspekte meiner letzten beiden Asien-Reisen auf wunderschöne, mit Musik unterlegte Weise präsentiert. Ein Augenschmaus in 6 Minuten, absolut sehenswert:

Pan Asia from paul wex on Vimeo.

Ich habe bei diesem Video eine Gänsehaut und wieder extremstes Fernweh bekommen! Wie geht’s Euch dabei?

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Das War Vietnam 2011.

Das war Vietnam 2011. Es gehen drei Wochen Urlaub insgesamt, davon 15 Tage in Vietnam zuende, und wir können sagen: es war echt sehr beeindruckend! Die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Vietnamesen wurde uns schon vor der Abreise prognostiziert, und wir können ohne Einschränkungen sagen: es ist so! Vietnam ist für Touristen ein wirklich sehr aufgeschlossenes und freundliches Land.

In den Hotels in den wir übernachtet haben, wurden wir sehr nett und unkompliziert beherbergt. Und auch die Cafes und Restaurant in den wir gegessen haben waren immer sehr zuvorkommend.
Natürlich werben viele Restaurants für sich mit Mitarbeitern, die einen auf der Strasse anquatschen und herein bitten. Wenn man aber erstmal Kunde ist, dann sind sie sehr zuvorkommend und freundlich! Und das Essen in den “richtigen” Restarants ist auch wirklich sehr gut!

An die vielen Garküchen auf der Straße haben wir uns nicht wirklich ran gewagt. Wollten unsere europäisch geprägten Mägen nicht allzu großen Risiken aussetzen. Aber eine vietnamesische Freundin eines Exkollegen von Roland hat bestätigt, das die kleinen Strasseküchen nicht schlecht sind, zumindest nicht für vietnamesische Mägen. Die Vietnamesen essen dort oft, es ist halt wie bei uns der Imbiss an der Ecke.

Es ist wirklich sehr beindruckend wie die Vietnamesen leben, und wie sie manche Dinge des alltags gestalten. Was manchmal aus europäischer Sicht etwas abenteuerlich erscheint, ist in Vietnam einfach so möglich.
Sei es der Verkehr auf den Strassen, die Weise Handel zu betreiben oder einfach nur, Kabel zu verlegen. Im Vordergrund steht immer die Lösung des Problems, und nicht die Frage ob es eine gute oder sogar elegante Lösung ist! Sie machen es einfach irgendwie und es funktionert irgendwie.
Wir haben es die “Vietnamesische Lösung” genannt.

Wer der Meinung ist, das Vietnam ein noch sehr unterentwickeltes Land ist, liegt falsch. Sie holen rasant auf und müssen sich z.B. in Sachen Technik nicht verstecken. So gut wie alle Cafes, Hotels und Restaurauts bieten ein freies WLAN an. Wirklich ideal wenn man auch unterwegs auf dem Laufenden bleiben will oder ein Reiseblog schreibt. ;-)

Auch sonst sind die Vietnamesen ein wirklich sehr technik-aufgeschlossendes Volk! Handy ist ok, aber ein Smartphone sollte es eigentlich schon sein. Alle Ampeln in Vietnam arbeiten mit LED Technik und haben eine Anzeige wie lange die Rotphase noch dauert, was den Nebeneffekt hat, dass die meisten schon bei 3 sek. vor Grün losfahren, was ein chaotisches Treffen in der Mitte der Kreuzung hervorruft … aber das löst sich meist sehr schnell auf, irgendwie geht’s immer ;-)

Wir sind sehr froh diese Reise im Jahr 2011 gemacht zu haben, denn an vielen stellen in Vietnam ist schon klar erkennbar, das Vietnam sich in den nächsten Jahren weiterhin sehr verändern wird. Die Vietnamesen haben klar erkannt, dass der Tourismus eine gute Einnahmenquelle ist. Das war an den vielen Neubauten an den Küsten klar zu sehen. Und auch in der Metropole Saigon ist klar zu sehen, das sich die Stadt in den nächsten Jahren weiter verändern wird. Viele Bürokomplexe sind schon heute im Bau. Es wird nicht mehr lange dauern, dann ist Vietnam auf dem Stand des heutigen Thailands, mit allen Vor- und Nachteilen.

Wir können allen, die dies lesen, empfehlen, ebenfalls möglichst bald diese wirklich schöne Land zu besuchen!

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Saigon Und Bangkok: Die Letzten Tage In Südostasien.

Die letzten Tage in Saigon und Bangkok verbringen wir, wie bereits nach der Butterfahrt beschlossen, komplett ohne Touri-Programm. Man kann in diese Städten auch sehr gut in Cafés sitzen und dem Trubel auf den Straßen zusehen.

Am 9. März saßen wir in Saigon im ersten Distrikt rund um unser Hotel in Cafés, haben das überall kostenlose WLAN genossen und später noch ein paar kleinere Besorgungen gemacht.

Der 10. März war in erster Linie ein Reisetag. Mittags mussten wir bereits aus dem Hotel auschecken, nachmittags sind wir zum Flughafen gefahren. Eigentlich beträgt die Netto-Reisezeit nach Bangkok nur 1,5 Stunden. Allerdings hat sich alles sehr hingezogen, sodass wir tatsächlich erst gegen halb zehn Uhr wieder im Gebiet der Khao San Road waren.

Wir stiegen im selben Hotel wie vor zwei Wochen ab, das Rambuttri Village Inn, und verbrachten den Abend (wieder mal) in der Sawasdee Terrace – unserer Lieblingsbar in dem gesamten Gebiet dort. Die Mischung aus schöner chilliger House Musik, angenehmer Beleuchtung, keine brüllsaufenden Europäer, und der Möglichkeit, den ganzen Abend Touris, Backpacker und Thais vorbeiflanieren zu sehen ist in dieser Mischung selten in der Gegend.

Später, gegen Mitternacht drehen wir noch eine Runde über die Khao San Road, denn Christian hatte die Straße noch nicht bei Nacht erlebt. Das Publikum, aber auch das Angebot ändert sich je nach Uhrzeit. Tagsüber dreht es sich in erster Linie um T-Shirts, Flip Flops und ähnlichen Touri-Bedarf. Die Garküchen dürfen erst ab ca. 18 Uhr auf die Road, und auch einige Cocktail Bars (“extra strong cocktails – we don’t check ID”) nehmen erst später ihren Platz vor dann bereits geschlossenen Läden ein.

Eine neue Masche haben wir entdeckt – keine Ahnung, ob das ein echter Trend wird oder eher eine freakige Show bleiben wird: ein Maus + Schlangen “Rennen”. Eine kleine Schlange und eine Maus werden zeitgleich auf dem Bürgersteig ausgesetzt, dann kann man wetten, wie lange die Maus das überlebt. Denn dass sie das nicht überlebt, schien bei den beiden Versuchen, die wir gesehen haben, offensichtlich. Früher oder später erwischt die Schlange die Maus, wickelt sich um sie und erdrückt sie. Fotos haben wir keine, es machte aber eh einen viel zu grausamen Eindruck für dieses Blog.

Am 11. März haben wir den Tag über ebenfalls wieder in der Sawasdee Terrace und rund um die Khao San Road verbracht. Ein paar Besorgungen, ein Friseurbesuch für 3 Euro, hier und da ein einkehren und was trinken – der Tag ging schnell vorbei.

Am Abend sind wir zum Flughafen gefahren und (wieder mit dem A380) über Dubai zurück nach Hamburg geflogen.

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Mekong Delta: Eine Butterfahrt.

Der Titel des Blogposts sagt es schon: wir hatten zwar eine Tour durch das Mekong Delta gebucht, waren aber auf einer Art “Butterfahrt”.

Es ging in sehr kurzen Etappen von einer Verkaufsveranstaltung zur nächsten. Immer mit einem gewissen Thema. Mal war es Honiggewinnung, mal eine Kokosnußplantage. Natürlich konnte man nach den kurzen Erläuterungen immer gleich etwas mit Bezug zum Thema kaufen. Und das Standardprogramm an T-Shirts und Holzschnitzerei-Gedöns war sowieso an fast jeder Station erhältlich.

Man kann nicht sagen, dass sie sich keine Mühe gegeben haben. Es war mal wieder eine (gute) 3-. Alles war gut durchorganisiert und wir haben eine Vielzahl an Stationen und Transportmitteln durchlaufen, alles verlief komplett reibungslos.

Unser Tourguide hat sich mit kleinen Witzen, Wortspielen und Gesangseinlagen so reingehängt, er müsste alleine dafür eine 1 bekommen. Der beste Tourguide, den wir bisher hatten. Da auch er einen sehr komplizierten Namen zu haben schien, stellte er sich einfach als “Tom” vor. Wir dürften ihn auch gerne Tom Cruise nennen…

Aber der Reihe nach. Von Saigon aus fuhr man uns 1,5 Stunden lang bis zum Mekong Fluss, wo wir vom Bus in ein kleines Flussschiff wechselten und eine halbe Stunde lang den Fluss entlang fuhren.

Es gibt in diesem Gebiet 5 Flussinseln und die Namen sind so gewählt, dass ich mir fast sicher bin, dass diese ansonsten vermutlich total langweiligen Inseln von der Marketing Abteilung der Tourismusbehörde mit neuen Namen versehen worden sind: Phoenix Insel, Schildkröten Insel, etc.

Am Ufer sieht man immer wieder die typischen schwimmenden Häuser, die auf Flößen schwimmen und Fischfarmen im “Keller” haben.

Auf der Phoenix Insel gab es ein Mittagessen, der erste Gang wurde sogar am Tisch zubereitet: ein gegrillter Fisch mit Salat und Kräutern in einer Fühlingsrolle aus Reispapier.

Die einzelnen Stationen, in etwa noch in der richtigen Reihenfolge:

  • Reispapierherstellung: hatten wir bereits am Vortage auf der anderen Tour gesehen, unser heutiger Guide hat das jedoch sehr viel besser erklärt.Später konnte man dann Reispapier in verschiedenen Geschmacksrichtungen kaufen.
  • Honig Garten: wir sind durch einen Garten mit Pflanzen und Bienenstöcken geführt worden und haben das Phänomen der Honig Produktion erklärt bekommen. Dann konnte man Honig kaufen, oder sogar “Gelee Royal” – unser Guide hatte sich auch alle Mühe gemacht, die Vorteile von Gelee Royal Creme für Frauen darzustellen. Dazu schenkten sie “Honey Tea” aus – eine Mischung aus Tee, Honig und meiner Meinung nach viel zu viel Limette.
  • Kokosnuß-Candy: Unser Guide hat uns gezeigt, wie die Vietnamesen Kokosnüsse knacken und was man aus den einzelnen Materialien alles herstellt. Aus dem weißen Fleisch der Kokosnuss wird ein Gummi- oder Maoam-artiges Candy hergestellt, in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Natürlich konnte man auch das dort kaufen. Hier werden die Bonbons mit der Hand verpackt:
  • Musik: Bei dieser Station lernten wir ein wenig über die Musik des Mekong Deltas. Verkoofe ist alles: Unser Guide erzählte erst, wie es Orte in Vietnam gibt, die zum Unesco Weltkulturerbe ernannt wurden (Ha Long Bucht), weiterhin, dass es einige vietnamesische Musikarten gibt, die zum Weltkulturerbe gehören – und dann die Aussage, dass das, was wir gleich hören werden, in Zukunft höchstwahrscheinlich auch zum Weltkulturerbe gehören wird. Dazu kredenzte man uns verschiedenste Früchte aus der Gegend (Ananas, Drachenfrucht, Melone, etc.)
  • Drachenfrucht

Zwischen den Stationen wurden wir meistens mit dem Flussschiff umhergefahren, bei einer Station waren es allerdings kleine quietschende Pferdekutschen und bei der letzten Station sollten wir in einem der typischen Ruderboote gefahren werden.

Unser Skipper hatte aber anscheinend keine Lust zu rudern. Sobald wir um die erste Ecke waren und uns unser Guide nicht mehr sehen konnte, schaltete er einen kleinen Benzinmotor an, den diese Boote alle haben und fuhr an allen anderen Ruderbooten vor uns vorbei bis kurz vor dem Ziel der Etappe, wo er den Motor wieder ausschaltete.

Die Fahrt selbst war, wie man es sich vorstellt: eine enge Flusspassage mit bräunlichem, brackigem Wasser, rechts und links riesige Palmen, die direkt am Ufer aus dem Wasser ragen. Ab und an mal ein Steg, der vermutlich zu einer Farm hinter den Palmen gehörte.

Gegen Ende hatten wir genug von all dem Touri-Gedönsm die Art von Touren, auf denen eigentlich der Verkauf von Souvenirs im Vordergrund steht. Die vielen Stops an eigentlich eher unwesentlich erscheinenden “Sehenswürdigkeiten”, nur damit wieder eine neue kurze Story erzählt werden kann, damit wieder etwas Neues zum Verkauf gerade hier besonders reizvoll ist.

Das Prinzip der Vietnamesen ist nicht schlecht, sehr geschickt. Aber über kurz oder lang müssen sie auf diesen Touren noch mehr “Mehrwert” bieten, damit die Verkaufsveranstaltung im Gesamteindruck nicht allzu sehr dominiert und letztendlich einen faden Beigeschmack hinterlässt, wie bei uns heute.

Wir beschliessen, die restlichen wenigen Tage in Saigon und Bangkok ohne weiteres Touri-Programm zu genießen.

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