Archiv für 27. August 2008
Death Valley
Angeblich ist im Tal des Todes nur ein einziger Mensch gestorben, als die ersten Siedler muehselig das heisse und trockene Tal durchquerten. 4 Wochen lang versuchten die Siedler auf dem Weg in den Westen den westliche Gebirgszug zu ueberqueren, verhungerten fast und mussten zum Schluss sogar ihre Pferde essen. Als es ihnen endlich gelang, das Tal zu verlassen, drehte sich eine Siedlerin um und verabschiedete sich mit den Worten „Good Bye, Death Valley“.
So wurde eine vermarktbare Geschichte draus, von der die National Parks Gesellschaft heute immer noch profitiert. Denn der Name ist interessant genug, dass Touristen $20,- dafuer ausgeben, durch ein trockenes Tal mit Salzsehen und Sandduenen zu fahren.
Eben das haben wir auch gemacht, wobei wir uns einen „Golden Pass“ fuer saemtliche National Parks im Westen der USA fuer 80,- gekauft haben, denn wir werden noch ca. 4 oder 5 Parks besuchen.
Wir sind vom Norden aus ins Tal gefahren, an Scottie’s Castle (erbaut ca. 1920) vorbei Richtung Sueden und haben das Tal am suedlichsten Ende wieder verlassen, was insgesamt fast 4 Stunden gedauert hat.
Unterwegs sind wir am tiefsten Punkt der westlichen Hemisphaere, ca. 85 Meter unter Meeresspiegel, vorbeigekommen, dort befindet sich ein fast gaenzlich ausgetrockneter Salzsee:
Man kann sogar die Salzkristalle sehen, die sich im Laufe der Jahrtausende auf den Steinen im Wasser gebildet haben:
Bei Zabriskie’s point hat man einen fantastischen Blick ueber die steinige Gebirgslandschaft im suedlichen Bereich des Death Valley.
Weitere Fotos der faszinierenden aber sehr steinigen, trockenen Landschaft sind auf Flickr mit dem Schlagwort Death Valley zu sehen.
Der Hoover Damm auf dem Weg nach Las Vegas
Eines der beeindruckensten Bauwerke der USA liegt auf dem Weg nach Vegas. Der Hoover Damm, erbaut in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts staut den Colorado River auf.
Wie beeindruckend gross das Bauwerk ist, sieht man, wenn man ein wenig einzoomt, denn ganz unten kann man einen winzigen, Fliegenschiss grossen Menschen sehen:
Auf der Rueckseite des Hooverdamms staut sich als riesengrosses Wasserreservoir der Colorado River auf:
Der Staudamm produziert einen grossen Teil der Elektrizitaet fuer Las Vegas. Allerdings fuehrt der Colorado River nicht mehr so viel Wasser wie frueher, muss aber immer mehr Hotels und Casinos mit Strom beliefern. Hier sieht man auf der Rueckseite des Staudamms vier Saeulen, in denen das Wasser zu den Turbinen gelangt.
Faszinierend ist auch die Fahrt ueber den Damm, wenn man sich unversehens in einer Filmkulisse aus James Bond oder Mission Impossible wiederfindet!
Erste Bilder aus NY sind online
Eine kurze Notiz, da es heute sehr spaet geworden ist (welch Wunder, in Las Vegas!): es gibt jetzt eine Auswahl an Fotos aus NY auf Flickr zu sehen. Und wenn Ihr auf die Fotos unten klickt, gelangt ihr direkt zum entsprechenden Motiv.
Insbesondere faszinierend war natuerlich der Hubschrauberflug ueber Manhattan.
Auch wichtig war natuerlich der Besuch im Apple Store, einer Pilgerstaette religioes anmutender Technikglaeubige.

(Ich finde es erstaunlich, wie andaechtig der Herr links im Bild vor dem Glaskubus steht!)
Und wenn man als frisch gejet-laggter Europaer sehr frueh durch Manhatten spaziert, dann sieht man natuerlich viele Orte noch erstaunlich menschenleer:
Morgen gibt es weitere Fotos aus dem Tal des Todes (Death Valley) und der Wuestenstadt der Superlativen (Las Vegas).










